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Rahmenbedingungen & Behandlungswege

Transparenz von Beginn an

Eine Psychotherapie beginnt mit Klarheit über den organisatorischen Rahmen. Die Wege in die Behandlung unterscheiden sich je nach Versicherungsstatus und persönlicher Situation.

Auf den folgenden Seiten finden Sie detaillierte Informationen zu den Kostenübernahmemöglichkeiten (Private Krankenversicherung, Beihilfe, Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte), den Vorteilen als Selbstzahler sowie dem strukturierten Ablauf einer Kognitiven Verhaltenstherapie.

Privatversicherte & Beihilfe

Unkomplizierte Kostenübernahme und zeitnaher Beginn Für privat versicherte Personen sowie Beihilfeberechtigte ist der Weg in die Psychotherapie in der Regel unkompliziert. Die Kosten für eine wissenschaftlich fundierte Kognitive Verhaltenstherapie werden von den meisten privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen anteilig oder vollständig übernommen.

Kostenerstattung (GKV)

Ihr gesetzlicher Anspruch auf zeitnahe Versorgung Wenn Sie gesetzlich versichert sind und dringend einen Psychotherapieplatz benötigen, stehen Sie oft vor monatelangen Wartezeiten bei Praxen mit Kassensitz. Der Gesetzgeber hat dafür eine klare Regelung geschaffen: Nach § 13 Abs. 3 SGB V haben Sie das Recht, sich die Kosten für eine Behandlung in einer Privatpraxis durch Ihre gesetzliche Krankenkasse erstatten zu lassen, wenn diese Ihnen nicht rechtzeitig einen kassenärztlichen Behandlungsplatz zur Verfügung stellen kann.

Selbstzahler

Maximale Flexibilität und absolute Vertraulichkeit Sich für eine psychotherapeutische Behandlung auf Selbstzahlerbasis zu entscheiden, bietet erhebliche organisatorische Vorteile. Wenn Sie die Kosten für Ihre Psychotherapie eigenständig tragen, entfallen sämtliche Gutachterverfahren, Kassenanträge und bürokratische Wartezeiten.

Ablauf & KVT-Konzept

Kognitive Verhaltenstherapie: Wissenschaftlich fundiert, stärkend und partnerschaftlich Die moderne Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) nach den Grundsätzen Aaron T. Becks ist eine lösungsorientierte und wissenschaftlich fundierte Form der Psychotherapie. Sie basiert auf einer einfachen, aber wirkungsvollen Erkenntnis: Nicht die Situationen selbst bestimmen unsere Gefühle und unser Handeln, sondern wie wir diese Situationen wahrnehmen und gedanklich bewerten.